Neue Leistungsvereinbarung für den Treuhanddienst
Die Pro Senectute bietet schon seit jeher für Seniorinnen einen Treuhanddienst an. Dabei werden die Seniorinnen und Senioren bei ihren finanziellen Angelegenheiten und administrativen Arbeiten durch festangestellte Pro Senectute-Mitarbeitende unterstützt. Der Gemeinderat hat entscheiden, dass dieses Angebot – trotz höheren Tarifen – weitergeführt werden soll und hat eine entsprechende Leistungsvereinbarung unterzeichnet. Die Erhöhung der Tarife ist darauf zurückzuführen, dass der Treuhanddienst nicht mehr durch Freiwillige geführt wird, sondern neu durch Festangestellte der Pro Senectute. Die Tarife sind jeweils einkommens- und vermögensabhängig. Ziel des Leistungsvertrages ist die Unterstützung von handlungsfähigen älteren Menschen im Bereich der persönlichen Administration, um erwachsenschutzrechtliche Massnahmen zu verhindern oder möglichst lange hinauszuzögern und somit das professionelle Hilfesystem (KESB, Sozialdienst, Heime, Spitex, usw.) zu entlasten. Durch Berücksichtigung der individuellen Situation und Entwicklungsmöglichkeiten der älteren Menschen kann die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung gestärkt werden. Die Lebensqualität der Senioren kann durch die regelmässigen persönlichen Kontakte zudem oft nachhaltig verbessert werden. Ferner ist der Treuhanddienst eine präventive Investition, welcher Stabilität fördert, die Eigenständigkeit der betroffenen Personen bewahrt und kostenintensive Folgemassnahmen verhindern kann.